Catherine

Catherine Meurisse wurde im Jahr 2001 im Rahmen eines Wettbewerbs von den Zeichnern von „Charlie Hebdo“ entdeckt: Sie wusste mit ihrem erzählerischen Zeichenstil zu überzeugen. Nachdem sie 2005 ihr Studium der Illustration an der „École nationale supérieure des arts décoratifs“ in Paris mit Auszeichnung beendet hatte, wurde sie Redaktionsmitglied des Satiremagazins. Seitdem hat sie gemeinsam mit Charb, Riss und Luz einige Comicalben unter ihrem Vornamen Catherine veröffentlicht.

Catherine, 1981 in der westfranzösischen Stadt Niort geboren, publiziert außerdem regelmäßig in Zeitungen wie „Libération“, „Les Échos“, „Le Nouvel Observateur“, aber auch in Jugendzeitschriften wie „Okapi“, „DLire“, „Je Bouquine“. Außerdem illustriert sie Kinderbücher der Verlage Gallimard, Nathan, Bayard, Sarbacane und Albin Michel.

Gleichzeitig ist sie Autorin und Illustratorin von Comics für Erwachsene. 2008 veröffentlichte sie „Mes hommes des lettres“. In diesen Buch entdeckt sie die großen Autoren der französischen Literatur neu: Beginnend im Mittelalter spannt sie den Bogen bis hin zu den Autoren des 20. Jahrhunderts. Dies gelingt ihr auf eine sehr persönliche Art. Auf gleiche Weise bietet ihr 2012 erschienenes Werk „Le pont des arts“ einen Einblick in die Beziehungen zwischen Malern und Schriftstellern wie Paul Cézanne, Pablo Picasso, Émile Zola oder Marcel Proust.

Im Jahr 2014 wurde sie Patin des „Concours de la BD scolaire“, den sie 1997 gewonnen hatte. Ebenfalls 2014 war sie neben Willem Jurymitglied des Festivals von Angoulême. 2015 wurde außerdem Ihre Publikation „Moderne Olympia“ in die offizielle Auswahlliste des Festivals aufgenommen.

Am 7. Januar 2015, dem Tag des Attentates auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“, erschien Catherine Meurisse verspätet. Sie sah lediglich, wie die beiden Attentäter über die Straße verschwanden.

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